Durch die derzeitige Pandemie geraten immer mehr Unternehmen in wirtschaftliche Schieflage, viele werden gerade jetzt im 2. Lockdown an ihre Grenzen stoßen. Täglich gehen neue Ankündigungen von Stellenabbau und Kündigungen durch die Medien. Auch viele Solo-Selbständige stehen mit dem Rücken an der Wand und suchen nach beruflichen Alternativen. Sicher ist, dass der deutsche und auch der internationale Arbeitsmarkt vor einem massiven Umbruch stehen.
Für viele Mitarbeiter heißt das jetzt Kurzarbeitergeld, um die schwierige Zeit zu überbrücken, oft ohne Garantie, dass der Arbeitgeber die Zeit nach Corona überlebt.
Doch nicht allen Branchen geht es schlecht. Die Industrie läuft weiter, es wird weiter gebaut und ganz neue Berufe werden durch die dringend notwendige Digitalisierung entstehen.
Gerade wer sich zurzeit fragt, wie es für ihn weitergeht, sollte prüfen, ob nicht eine berufliche Neuorientierung für ihn sinnvoller ist als in gewohnten Strukturen zu hoffen und zu warten. Hier gilt es mit Bedacht und Mut den eigenen Marktwert zu erkunden. Gut qualifizierte Mitarbeiter der betroffenen Branchen finden zurzeit noch berufliche Alternativen.
Doch eines ist bereits jetzt absehbar:
Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen nimmt ab. Wie de.statista.com berichtet, ist die Zahl der offenen Arbeitsstellen im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat um 18,4 Prozent zurückgegangen. In den Bereichen Hotel und Gastronomie sowie Tourismus sind die Zahlen noch verheerender. Hier gibt es rund 30 Prozent weniger Stellen als noch zu Jahresanfang.
Dagegen werden dringend Mitarbeiter im Lebensmitteleinzelhandel, in Drogerien und Apotheken gesucht. Weiterhin nehmen die Stellenanzeigen in den „systemrelevanten“ Berufen zu. Gerade im Gesundheitsbereich, aber auch in der Logistik und in IT-Berufen steigt die Zahl der offenen Stellen.
Wie sich der Arbeitsmarkt mittelfristig entwickelt ist schwierig vorauszusagen.
Ein gutes, persönliches Netzwerk ist dabei nicht zu unterschätzen. Ca. 70% aller offenen Stellen werden über den verdeckten Arbeitsmarkt besetzt, tauchen also in offiziellen Jobbörsen gar nicht erst auf.
Wer Geduld sagt, sagt Mut, Ausdauer und Kraft
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Wer derzeit eine neue berufliche Tätigkeit anstrebt braucht auf jeden Fall mehr Geduld als bisher. Dennoch ist auch in der jetzigen Pandemie möglich, neue Jobs zu finden und erfolgreich zu besetzen. „Gerade im letzten Quartal kamen verstärkt qualifizierte Fach- und Führungskräfte aus betroffenen Branchen zu mir und konnten sich erfolgreich neu am Markt platzieren.“, so Job- und Karrierecoach Thomas Link (coachingmitlink.de).
Und weiter:
„Was sich im Bewerbungsprozess stark verändert hat sind die ersten Auswahlrunden der Unternehmen. Diese finden nicht mehr face to face statt, sondern werden per Skype, Zoom oder per Telefon durchgeführt. Voraussetzung für erfolgreiche Erstgespräche ist ein gut organisiertes Homeoffice, mit qualitativ hochwertiger Kamera, sauberem Ton, gut ausgeleuchtet und in einer störungsfreien, ruhigen Ecke. Hier treffe ich immer wieder auf Klienten, die dringend nachbessern müssen, bevor sie erste Bewerbungen verschicken.“
Für alle, die gerade jetzt den Druck verspüren, sich beruflich zu verändern, gilt daher:
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